Wenn der ungarische „König der Reben“ auf den tiefen Süden von Villány trifft, entsteht mit dem Vylyan Kékfrankos ein Dialog zwischen kühler Eleganz und mediterraner Wärme.
Dieser Blaufränkisch gedeiht auf den kalkreichen Hängen des Fekete-Hegy, des schwarzen Berges, auf dem die Reben von heißen Tagen verwöhnt und kühlen Nachtwinden erfrischt werden. Nach einer äußerst wählerischen Handlese der Trauben reift er für mindestens ein Jahr in Barrique-Fässern aus ungarischer Eiche.
Das Ergebnis ist ein Wein von leuchtendem Rubinrot, der weit mehr als nur die für ihn typische „Kirsche“ kann.
Sein Bouquet überrascht zunächst mit einer fast schon exotischen Mischung aus Johannisbeeren, Limette und Grapefruit, die durch einen zarten Hauch von Vanille abgerundet wird. Am Gaumen zeigt er sich klassisch lebhaft mit der typischen, präsenten Säure, eingebettet in eine harmonische Fruchtfülle, die durch den Holzausbau und das warme Klima Villánys eine samtige Tiefe erfährt. Mit moderaten Tanninen und seiner warmen Würze im mittellangen Abgang ist dieser Blaufränkisch ein charaktervoller Alleinunterhalter, der dennoch gut zu würzigen, nicht zu schweren Gerichten passt.
Idealerweise bei 16 bis 17° serviert, bringt er die Einzigartigkeit seiner Sorte direkt auf den Punkt.
Wie alle Weine der Premium Linie von Vylyan trägt auch dieser Kékfrankos die Handschrift eines Künstlers auf dem Etikett – ein Ausdruck für die Seele dieses Weines, die weit über das Glas hinausreicht.