
Veszprém
Stellen wir uns ein Idyll vor: aus laubbewaldeten Hügeln fließt ein Bach durch eine weidenbestandene Aue in ein verschlungenes Tal, speist dort Mühlrad um Mühlrad und umplätschert dabei einen fast senkrecht aufragenden Felsen, der auf seiner Kante einen Wachturm trägt. Dahinter, auf dem Plateau des sich verbreiternden Felsens, sitzt eine stattliche, von weitem sichtbare Burg. Die Anhöhe ist von einer Siedlung umgeben und einer sanft hügeligen, kaum bevölkerten Landschaft, die nach Süden hin abflacht, zu einem riesigen See, dessen Fischreichtum Ufer- und Burgbewohner ernährt. So kann man sich Veszprém um das Jahr 1000 denken.



