Veszprém

Stellen wir uns ein Idyll vor: aus laubbewaldeten Hügeln fließt ein Bach durch eine weidenbestandene Aue in ein verschlungenes Tal, speist dort Mühlrad um Mühlrad und umplätschert dabei einen fast senkrecht aufragenden Felsen, der auf seiner Kante einen Wachturm trägt. Dahinter, auf dem Plateau des sich verbreiternden Felsens, sitzt eine stattliche, von weitem sichtbare Burg. Die Anhöhe ist von einer Siedlung umgeben und einer sanft hügeligen, kaum bevölkerten Landschaft, die nach Süden hin abflacht, zu einem riesigen See, dessen Fischreichtum Ufer- und Burgbewohner ernährt. So kann man sich Veszprém um das Jahr 1000 denken.

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Weine vom Balaton?

Hat Schopenhauer nicht zurecht gesagt, alles Neue sei meist nur eine unnütze Störung? Das hat er, und deshalb blieb er auch stets beim Äbbelwoi. Weine vom Balaton dürfte er nicht gekannt haben.

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Lángos

Wenn meine Großmutter, die ungarische, am Wochenende ihren Mann bat, das gewaltige, hölzerne Backbrett aus den Haken an der Küchenwand zu lösen, war das immer eine gute Nachricht für den Rest der Familie.

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Das Lieblingsrestaurant

Für ein Flüsschen von nur 138 Kilometern Länge hat die Zala viel erreicht: ein ungarisches Komitat sowie ein gutes Dutzend Städte und Dörfer sind nach ihr benannt und sie steuert rund 40% der Wassermenge bei, die den Balaton ausmacht. Auf ihrem kurzen Weg von der slowenisch-ungarischen Grenze zum Kis-Balaton, dem kleinen Plattensee, durch den sie fließt, ehe sie bei Keszthely in den großen Balaton mündet, durchplätschert sie auch Zalabér, einen kleinen Ort im Nirgendwo, der an Bedeutungslosigkeit nicht zu überbieten wäre, befände sich dort nicht eines meiner Lieblingsrestaurants.

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Kuchen in Keszthely

Wenn man an einem kühlen Mittwochmorgen gezwungen ist, Bett samt Inhalt zu verlassen, dann sollte man zumindest versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen.

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